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Arthur Schnitzler
Liebelei-Walzer
für 2 Klarinetten und Fagott bearbeitet von W. Danzmayr
Bearbeitung
Wolfgang Danzmayr
Besetzung
2 Klarinetten in B, Fagott
Text
Ob Arthur Schnitzler seinen vierteiligen Liebelei-Walzer für eine Aufführung seines gleichnamigen Theaterstücks komponiert hat oder zu einem anderen Anlass, ist nicht bekannt. Allerdings hat Arthurs Sohn Heinrich Schnitzler den Walzer in seine Inszenierung von Liebelei im Jahre 1968 eingebaut. György Sebestyén sprach damals von einem für die Epoche um 1900 „ungemein charakteristischen” Musikstück und würdigte die „heiter klingende und doch so traurige Melodie”.

Arthur Schnitzlers Liebelei-Walzer zeigt sich bei genauerer Betrachtung doppelgesichtig. Zum einen war da offensichtlich ein origineller, sein musikalisches Umfeld sehr genau beobachtender Geist am Werk, der sich auch vor Ungewöhnlichem nicht scheute. Schnitzlers Musik ist Persiflage des Wiener Walzers ebenso wie ehrlich empfundenes Sentiment, welches den Zuhörer einnimmt für den so entstandenen charmanten Bastard. (W.D)
Ansicht
Walzer 1 (Beginn) (.GIF, 15kb)
Walzer 2 (Beginn) (.GIF, 10kb)
Walzer 4 (.GIF, 15kb)
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