Wolfgang A. Mozart

Symphonie in g-moll KV 550
    Instrumentation für Violine und Klavier


Arrangeur   Wolfgang Danzmayr
Enstehungsjahr   2003
Dauer   35 Min.
Besetzung   Violine, Klavier

Uraufführung   26.06.05, Stadtfestwoche Hallein
Künstler   Annelie Gahl, Violine. Margarete Babinsky, Klavier

zum Werk
  Eine Mozart-Symphonie für Violine und Klavier zu bearbeiten ist eine heikle Unternehmung. Aber die Tatsache, dass Viktor Ullmann offenbar selbst eine solche Bearbeitung vorgenommen hatte, um sie als Soldat des Ersten Weltkriegs am 7. März 1918 in Barcola bei Triest gemeinsam mit dem Geiger Josef von Szirmai in einem Frontkonzert aufzuführen, macht Mut. Dass die Ullmann'sche Bearbeitung nicht mehr existiert, verwundert nicht angesichts der von ihm erlittenen, zuletzt zum Tod führenden Nazi-Verbrechen. Die größte Schwierigkeit bei der Transkription liegt im Ausloten der pianistischen Möglichkeiten. Da Mozarts g-moll-Symphonie keinesfalls nur ein instrumentiertes Klavierwerk ist, wollen viele Stimmen so genau wie möglich in den Klavierpart integriert werden. Oft übernimmt die Violine auch andere Stimmen bis hin zu einer Begleitfloskel (z.B. des Horns!), was besondere Reize ergeben und den Eindruck erwecken kann, dass diese Besetzung tatsächlich eine originale sein könnte. (wd)

Ansicht   1. Satz, Beginn (gif, 9022 b)
2. Satz, Beginn (gif, 12872 b)
3. Satz, Beginn (gif, 14114 b)
4. Satz, Takt 129 ff. (gif, 13106 b)

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